„Wo entstehen für Schüler und Schülerinnen im Zuge des Lernprozesses eigentlich Lernschwierigkeiten?“

Grundsätzlich lässt sich diese Frage dahingehend beantworten, dass Lernschwierigkeiten immer genau dann entstehen, wenn die Lernenden im Laufe des Lernprozesses auf eine Lernbarriere treffen.

Um möglichst viele Lernende in das Unterrichtsgeschehen mit einzubinden und ihnen dadurch zu einem Lernerfolg zu verhelfen, sollten die unten gelisteten Faktoren in Bezug auf spezifische Lernaufgaben im Unterricht gestärkt bzw. ausgebaut werden, um dadurch das Auftreten von Lernschwierigkeiten zu vermeiden.

  • Metakognitive Handlungssteuerung 
  • Lernstrategien
  • Motivation und Konzentration
  • Bereichsspezifisches Wissen

Die Themenreihe „Lernschwierigkeiten“ ist aus insgesamt 15 Einheiten aufgebaut. Fünf dieser Einheiten stellen die sogenannten Merkkarten dar. Sie dienen dazu einen kurzen aber präzisen Einblick zu wichtigen Schlagworten im Bereich der Lernschwierigkeiten zu erhalten. Ergänzend zu den Merkkarten werden zehn Lernmaterialien bereitgestellt. Diese ermöglichen einen tieferen Blick auf die angeführten Faktoren, auf die sich Beeinträchtigungen in intendierten Lernprozessen – nach Grünke und Grosche (2014) zurückführen lassen.

Metakognition – Die Fähigkeit über das eigene Denken nachzudenken.

Das gehört vielleicht nicht zu jedem Schulalltag dazu, doch tatsächlich können sich aus dem „Denken überdenken“ Auswirkungen für den Lernprozess ergeben, wenn Lernende Schwierigkeiten in diesem Bereich besitzen.

Welche Auswirkungen das sein können, werden wir Ihnen natürlich verraten!

Das zweite Lernmaterial der Themenreihe zeigt Ihnen auf Grundlage der ersten Merkkarte, wie der metakognitive Verarbeitungsprozess abläuft. Zudem werden die unterschiedlichen Bereiche sowie Modelle der Metakognition näher betrachtet.

Hier geht es zum Download: